Verlust der Arbeitskraft – Das unterschätzte Risiko

Minimale staatliche Unterstützung für den Fall der Fälle

Das Leben steckt voller Überraschungen. Nicht immer verläuft es nach Plan: Jeder Vierte ist durch Krankheit und Unfall nicht mehr in der Lage zu arbeiten.

Auch wenn die Auslöser sehr unterschiedlich sind, die Wirkung ist häufig die Gleiche: Die Betroffenen erhalten nur minimale Leistungen aus der gesetzlichen Absicherung. Und je länger Sie dem Beruf nicht nachgehen können, desto größer sind die finanziellen Einbußen.


Staatliche Leistungen und Lücken bei Verlust der Arbeitskraft

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  • Krankentagegeld
    Bei Arbeitsunfähigkeit haben Arbeitnehmer einen Lohnfortzahlungsanspruch gegenüber ihrem Arbeitgeber. Wenn diese Zahlungen i.d.R. nach sechs Wochen enden, erhalten gesetzlich Versicherte ein Krankengeld von Ihrer Krankenkasse. Dieses beträgt 70 Prozent vom Bruttoeinkommen, maximal 90 Prozent des Nettoeinkommens. Davon müssen zusätzlich Beiträge zur Sozialversicherung entrichtet werden. Der Krankengeldanspruch liegt demnach deutlich unter dem bisherigen Nettoeinkommen.
  • Berufsunfähigkeitsrente
    Wer nicht mehr arbeiten kann, erhält vom Staat weniger Rente als erwartet. Aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind bei voller Erwerbsminderung maximal 30 Prozent und bei halber Erwerbsminderung 15 Prozent des letzten Bruttoeinkommens zu erwarten. Wer noch mind. sechs Stunden am Tag arbeiten kann, erhält keine Leistung. Darüber hinaus kann man von seinem erlernten Beruf auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden.
  • Pflegemonatsgeld
    Krankheit oder ein schwerer Unfall können im schlimmsten Fall zu Pflegebedürftigkeit führen. Gerade in jungen Jahren ist das Risiko, durch einen Unfall zum Pflegefall zu werden, erhöht. Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet eine solide Grundversorgung für den Fall der Fälle. Doch sie deckt bei weitem nicht alle anfallenden Kosten, wodurch eventuell Ihre Angehörigen mit Mehrkosten belastet werden.
  • Unfallversicherung
    Ein Unfall ist schneller passiert als man denkt. Rund 9 Millionen verunglücken jedes Jahr in Deutschland. 70 Prozent der Unfälle ereignen sich dabei in der Freizeit, beim Sport, im Haushalt oder im Urlaub. Ausgerechnet dort, wo die gesetzliche Unfallversicherung nichts bezahlt.

Mit der richtigen Vorsorgestrategie schützen Sie Ihr größtes Kapital:
Ihre Arbeitskraft.

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