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HaLT - Alkoholpräventionsprojekt

Seit Anfang dieses Jahrzehnts tritt das Phänomen des komatösen Rauschtrinkens unter Jugendlichen vermehrt auf.

Die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen der unter 20-jährigen hat sich in den letzten zehn Jahren von 800 auf 1800 Personen mehr als verdoppelt. Um dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten ist die SDK mit dem PKV und den Ländern Berlin und Hessen aktiv. 

Was beinhaltet das Alkohlpräventionsprojekt?

HaLT ist ein Alkoholpräventionsprojekt, das aus zwei unterschiedlichen Bausteinen besteht, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken:

  1. Im reaktiven Projektbaustein werden Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum / nach Alkoholvergiftung und ihre Eltern mit dem sogenannten „Brückengespräch“ meist noch im Krankenhaus angesprochen.
  2. Zusätzlich zu diesen Einzelberatungen erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem riskanten Konsumverhalten im Rahmen eines Gruppenangebotes.

Neben der Zusammenarbeit mit den Kliniken gibt es, regional unterschiedlich, weitere Schnittstellen, um Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum frühzeitig zu erreichen, z.B. Jugendberufshilfe, Ärzte, Schulsozialarbeit oder Justiz.

Leistungserstattung durch die SDK

Wenn die Leistungen durch ein SDK- Mitglied mit einer Krankenvollversicherung in Anspruch genommen wurden, rechnet die SDK diese direkt mit den Kooperationspartnern der Länder ab. 

Mehr Informationen zu HaLT finden Sie hier

HaLT in Hessen
Hessische Landesstelle für Suchtfragen in Frankfurt
Sabrina Baier
Telefon: 069 / 2028 19 36
E-Mail:  sb@hls-online.org

HaLT in Berlin
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales in Berlin
Christine Köhler-Azara (Landesdrogenbeauftragte)
Telefon: 030 / 902 817 10
E-Mail:  christine.koehler-azara@sengs.berlin.de

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