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SDK Pressemitteilungen 2017

Bilanzpressekonferenz: SDK weiter auf erfolgreichem Kurs

Bilanzpressekonferenz: SDK weiter auf erfolgreichem Kurs

Fellbach, 27.06.2017 „2016 war das beste Geschäftsjahr in der nunmehr 90-jährigen Geschichte unseres Unternehmens“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK), Dr. Ralf Kantak, auf der Bilanz-Pressekonferenz in Fellbach. Nachdem bereits in 2015 mit 117 Mio. Euro ein hervorragendes Ergebnis erzielt wurde, stieg der Ertrag im letzten Geschäftsjahr nochmals um 17 Mio. Euro auf 134 Mio. Euro (vor Sondereffekten) an. Damit konnte dieser Wert gegenüber 2013 um über 40 Prozent gesteigert werden. Moderat höhere Leistungsausgaben wurden durch ein gestiegenes Kapitalanlagen-Ergebnis, erheblich niedrigere Kosten und einen geringeren Steueraufwand überkompensiert. Kantak verdeutlichte, dass durch den Wachstumskurs die unternehmerische Unabhängigkeit der SDK gewährleistet sei. Die SDK gehört mit einem Marktanteil von rund zwei Prozent zu den 15 größten privaten Krankenversicherern in Deutschland. Die Einbindung in die Genossenschaftliche FinanzGruppe bewertete Kantak „als ein ganz wesentliches Erfolgsrezept für sicheres Wachstum“.

Neuer modularer Vollkostentarif erfolgreich gestartet

Äußerst zufrieden zeigte sich der Vorstand auch mit dem Verkaufsstart der neuen Vollversicherung mit dem Produkttitel „Gesundheitsfair“. Geleitet von ihren traditionellen Werten wurde die Vollversicherung nach nunmehr 45 Jahren modernisiert. Anders als viele Wettbewerber setzt die SDK dabei nicht auf Kompakttarife, sondern auf ein modulares Tarifwerk mit 15 Bausteinen. So kann der Versicherungsschutz der jeweiligen Lebenssituation und den individuellen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. „Gesundheitsfair, also fair zu sein bei der Absicherung der Gesundheit war unser Ziel bei der Entwicklung der neuen Vollversicherung. Dieses Ziel haben wir durch die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten bei starken Leistungen erreicht“, so Benno Schmeing, der sich im Vorstand neben dem Produktmanagement auch für die Kapitalanlage verantwortlich zeichnet.

Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK)

Die Beitragseinnahmen lagen in 2016 mit 767 Mio. Euro leicht über denen des Vorjahres mit 766 Mio. Euro. Die Anzahl der Versicherten stieg in 2016 auf 655.700. Die Leistungsausgaben betrugen gegenüber dem Vorjahr 487 Mio. Euro. Das sind 2,4 Prozent mehr als 2015. Die Kosten sind um 10,0 Prozent von 98 Mio. Euro auf 88 Mio. Euro gesunken. Mit einer Bedeckungsquote von 674 Prozent gemäß des kürzlich veröffentlichten SFCR-Berichts übererfüllt die SDK die aufsichtsrechtlichen Anforderungen deutlich. Solvency II bestätigt die komfortable Kapitalausstattung und damit die Sicherheit der SDK. Die Vorsorgequote beträgt hervorragende 52,4 Prozent vor Sondereffekten (Vorjahr: 49,6 Prozent) und hat damit weiterhin einen großen Abstand zur Branche. Die SDK sorgt in besonderem Maße für die Zukunft ihrer Versicherten vor und legt mehr als die Hälfte der Beitragseinnahmen für ihre Kunden zurück.

Das Kapitalanlagen-Ergebnis wurde im Vergleich zu 2015 - trotz der weiterhin bestehenden Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten - nochmals um plus 6,5 Prozent auf 215 Mio. Euro gesteigert. Der Kapitalanlagenbestand erhöhte sich zum Jahresende 2016 um 7,3 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro.

In der Kapitalanlage geht die SDK neue Wege. Neben dem Direktbestand mit langfristiger Anlage und niedrigem Risiko gibt es als zweites Standbein ein Ertragsportfolio, bei dem weltweit in Renten, Credits, Immobilien, Aktien und Währungen angelegt wird. Neu hinzugekommen ist nun eine separate Immobilienstrategie, bei der die SDK als Investor in Büro-, vor allem aber Wohnungsbebauung auftreten wird. „Langfristig soll der Immobilienbestand bis zu 10 Prozent der Kapitalanlage ausmachen“, so Benno Schmeing. „Der Mangel an Wohnraum ist in vielen Städten Deutschlands gravierend, deshalb ist eine Investition in entsprechende Immobilien aus unserer Sicht eine erfolgversprechende Anlage, mit der wir zugleich gesellschaftlich Verantwortung übernehmen“, betonte Schmeing. „Wir wollen ein effizienter, langfristiger und nachhaltiger Immobilieninvestor sein, der sich nicht auf kurzfristige Wertsteigerungen fokussiert.“ 

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