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SDK widerlegt Vorurteile gegen Privatversicherer

SDK widerlegt Vorurteile gegen Privatversicherer

Unsolidarisch, nur für Besserverdiener, teuer im Alter – Vorurteile gegen private Krankenversicherer gibt es viele. Die meisten sind leicht zu widerlegen. Nur eines stimmt.

Neuer Zündstoff für Kritiker des dualen Gesundheitssystems: Seit 1. Januar 2015 gelten bei vielen privaten Krankenversicherern (PKV) neue Beiträge. Für die meisten privat Versicherten wird es wieder etwas teurer. Laut des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. sind zur Zeit rund neun Millionen Menschen privat krankenversichert – das sind dreimal so viele Menschen, wie in Berlin leben – und die Tendenz ist seit Jahren steigend. Dennoch halten sich in der Öffentlichkeit hartnäckig negative Vorurteile gegen die private Krankenversicherung (PKV). „Die PKV wird von vielen als unsolidarisch empfunden – dabei stützen Private Krankenversicherungen die gesetzlichen Kassen und das gesamte deutsche Gesundheitssystem“, sagt Timo Holland, Vertriebsvorstand der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK). Die SDK widerlegt die gängigen Vorurteile gegen die PKV.

Falsch: Die PKV ist unsolidarisch

Die medizinische Versorgung in Deutschland gehört zu den besten der Welt. Und das liegt unter anderem daran, dass Privatversicherte einen Großteil des Fortschritts finanzieren. Sie zahlen höhere Ärztehonorare als gesetzlich Versicherte. Zudem zahlt die PKV als privates Unternehmen Steuern, die zum Teil direkt in das Gesundheitssystem fließen. Zum Vergleich: Gesetzliche Krankenkassen bekommen stattdessen staatliche Zuschüsse. Ohne die Privatversicherungen gingen dem gesamten Gesundheitswesen jedes Jahr rund elf Milliarden Euro verloren, wie das Wissenschaftliche Institut der PKV errechnet hat. „Die Koexistenz von gesetzlicher und privater Krankenversicherung zählt zu den Stärken des deutschen Gesundheitssystems“, betont Holland. „Das Zwei-Säulen-Modell zahlt sich für alle Versicherten aus.“ Richtig ist: Die PKV ist solidarisch.

Falsch: Nur Besserverdiener dürfen in die PKV

Die so genannte Versicherungspflichtgrenze für Angestellte legt fest, ab welchem Bruttolohn Angestellte frei wählen dürfen zwischen gesetzlicher und privater Versicherung. Die Grenze liegt aktuell bei einem Brutto-Monatsgehalt von 4462,50 Euro und steigt laut Berichterstattung der Tagesschau in 2015 weiter auf 4575 Euro. Diese finanzielle Hürde ist hoch, doch tatsächlich sind nur knapp zwölf Prozent der Privatversicherten Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze. Für Selbstständige, Freiberufler und Beamte ist die PKV freiwillig und einkommensunabhängig. Hinzu kommen all jene gesetzlich Versicherten, die private Zusatzversicherungen abgeschlossen haben. Auch für sie gibt es keine Einkommensuntergrenze. Richtig ist: Nicht nur Besserverdiener dürfen in die PKV.

Falsch: Wechseln ist nicht möglich

Sinkt beispielsweise der Verdienst unter die Versicherungspflichtgrenze, dann müssen die Betroffenen sogar in aller Regel wieder in die gesetzliche Krankenversicherung. Ein Wechsel ist außerdem vom einen Tarif in den anderen möglich. Bei der SDK können Mitglieder in regelmäßigen Abständen sogar in einen höherwertigen Tarif wechseln, ohne sich vorher noch mal einer Gesundheitsprüfung unterziehen zu müssen. Um die guten Wechselbedingungen einiger Unternehmen auf die ganze Branche zu übertragen, hat der PKV-Verband Leitlinien für einen transparenten und kundenfreundlichen Tarifwechsel entwickelt. Richtig ist: Wechseln ist möglich.

Falsch: Im Alter ist die PKV besonders teuer

In jungen Jahren wird nur ein Teil der Beiträge für die aktuellen Krankheitskosten benötigt. Den anderen Teil sammelt die PKV für die Alterungsrückstellungen. Aus diesen werden dann die höheren Gesundheitskosten im Alter finanziert. Welchen Anteil die Versicherung zurückstellt, bleibt ihr überlassen. „Die SDK spart von jedem eingezahlten Euro 47 Cent für spätere Zeiten auf“, erklärt Holland. Privatpatienten zahlen also in jungen Jahren etwas mehr, damit der Versicherungsschutz auch im Alter bezahlbar bleibt. Deshalb lohnt sich ein früher Eintritt in die private Krankenversicherung besonders, denn dann verteilen sich die Rückstellungen auf einen größeren Zeitraum. Ein Vergleich lohnt übrigens immer: So hat die SDK im letzten Assekurata-Ratingbericht mit „sehr gut“ abgeschnitten, weil sie ihre Beiträge im Vergleich zu den Mitbewerbern in den vergangenen Jahren sehr stabil gehalten hat. Richtig ist: Auch im Alter ist PKV bezahlbar.

Falsch: Die PKV ist familienunfreundlich

Die meisten privaten Krankenversicherungen haben flexible Tarife entwickelt, um den Nachwuchs mitzuversichern. Wenn zum Beispiel zeitweise nur ein Ehepartner berufstätig ist, gibt es günstige Tarife, die einen kompletten Schutz für die gesamte Familie gewährleisten. Und sobald beide Eltern wieder arbeiten, kann die Familie in ihren ursprünglichen Tarif zurückwechseln. Richtig ist: Die PKV ist familienfreundlich.

Falsch: Die Versicherungsgesellschaft verschlingt das Geld

Rund die Hälfte der PKV-Unternehmen sind als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) organisiert. Das bedeutet: Die Versicherten sind gleichzeitig Mitglieder und damit – ganz nach dem genossenschaftlichen Prinzip – Teilhaber des Unternehmens. Erwirtschaftete Überschüsse bleiben im Unternehmen, so werden die Versicherten an guten Geschäftsergebnissen beteiligt. Richtig ist: Das Geld bleibt bei den Versicherten.

Das einzig wahre Vorurteil: Privatversicherte werden bevorzugt

Ärzte sind bei Kassenpatienten an bestimmte Pauschalen gebunden, was sich auf die Medikamentenverschreibung auswirkt. Auch bei alternativen Heilmethoden oder Krankenhausaufenthalten gibt es Einschränkungen für Kassenpatienten. Bei Privatpatienten hingegen sind die Ärzte wesentlich freier in der Therapie- und Medikamentenwahl. Jeder gesetzlich Versicherte kann aber eine private Zusatzversicherung abschließen und so auch von den Vorteilen profitieren.

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Die SDK im Profil

Die SDK mit Sitz in Fellbach ist in Süddeutschland der Krankenversicherungsspezialist der Volksbanken Raiffeisenbanken. Hier zählt die SDK mit über 750 Millionen Euro Beitragseinnahmen zu den größten privaten Krankenversicherern. Über 630.000 Versicherte bauen beim Thema Gesundheitsvorsorge auf die SDK. Für kompetente Beratung und Hilfe sorgen rund 800 Beschäftigte im Innen- und Außendienst. Mit ihrem Kooperationspartner aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, der mhplus Krankenkasse, bietet die SDK Vorsorgelösungen aus einer Hand. Renommierte Wirtschaftsmagazine und führende Rating-Unternehmen zählen die SDK zu den besten Unternehmen der Branche. Zu den kleineren Unternehmen zählt die Süddeutsche Lebensversicherung mit etwa 1,7 Milliarden Euro Versicherungssumme. Sie überzeugt durch höchste Kundenzufriedenheit und exzellente Kapitalanlageergebnisse. Die Süddeutsche Allgemeine Versicherung sichert Unfälle ab und macht das Angebot als Personenversicherer komplett.

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