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Bürgerversicherung bedroht Gesundheitsversorgung mit Arztpraxen | Private Krankenversicherer stützen Qualität

Bürgerversicherung bedroht Gesundheitsversorgung mit Arztpraxen | Private Krankenversicherer stützen Qualität

Fellbach, 29. Mai 2013 – Das deutsche Gesundheitssystem verdankt die Qualität seiner medizinischen Versorgung zu einem gewichtigen Teil der Privaten Krankenversicherung. Elf Prozent Privatversicherte stemmen 25 Prozent der gesamten Praxisumsätze. Eine Vereinheitlichung des Gesundheitssystems, wie sie politisch unter dem Schlagwort der Bürgerversicherung diskutiert wird, hätte erhebliche Folgen für Arztpraxen. Neueste Zahlen des PKV-Verbandes prognostizieren für den Rems-Murr-Kreis, in dem die Süddeutsche Krankenversicherung ihren Hauptsitz hat, ambulante Arzthonorarverluste von 30 Millionen Euro jährlich.

Klaus Henkel, Vorstandsvorsitzender der SDK, sieht klare Nachteile eines vereinheitlichten Gesundheitssystems: „Die Privaten Krankenversicherer stützen das deutsche Gesundheitssystem fundamental. Durch die sogenannten Mehrerlöse bei der Behandlung von Privatversicherten haben Arztpraxen die Chance, in medizinisches Fachpersonal, fortschrittliche Behandlungsmethoden und moderne Praxisausstattung zu investieren. Das kommt letztlich auch den 89 Prozent gesetzlich Versicherten zugute. Diese hohe Qualität des Gesundheitssystems, das weltweit spitze ist, darf nicht durch ein Einheitssystem wie die Bürgerversicherung aufs Spiel gesetzt werden“.

Die Praxen der Stadt Stuttgart hätten rund 48 Millionen Euro an Verlusten zu schultern. Bundesweit errechnet die PKV-Statistik Jahresverluste beim Arzthonorar von 5,24 Milliarden Euro. Je niedergelassenem Arzt wären das im Schnitt 41.832 Euro weniger im Jahr. Entsprechend prognostizieren in einer aktuellen Studie des Verbandes Privatärztlicher Verrechnungsstellen (PVS) 2.707 befragte niedergelassene Ärzte drastische Einsparungsmaßnahmen im Falle eines Einheitssystems. 76 Prozent würden mit Einsparungen beim Praxispersonal reagieren, 40 Prozent der Praxen würden unter den veränderten Umständen sogar eine komplette Schließung in Betracht ziehen.

 

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Die SDK im Profil

Die SDK mit Sitz in Fellbach ist in Süddeutschland der Krankenversicherungsspezialist der Volksbanken Raiffeisenbanken. Hier zählt die SDK mit über 800 Millionen Euro Beitragseinnahmen zu den größten privaten Krankenversicherern. Über 600.000 Versicherte bauen beim Thema Gesundheitsvorsorge auf die SDK. Für kompetente Beratung und Hilfe sorgen rund 800 Beschäftigte im Innen- und Außendienst. Mit ihrem Kooperationspartner aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, der mhplus Krankenkasse, bietet die SDK Vorsorgelösungen aus einer Hand. Renommierte Wirtschaftsmagazine und führende Rating-Unternehmen zählen die SDK zu den besten Unternehmen der Branche. Zu den kleineren Unternehmen zählt die Süddeutsche Lebensversicherung mit etwa 1,6 Milliarden Euro Versicherungssumme. Sie überzeugt durch höchste Kundenzufriedenheit und exzellente Kapitalanlageergebnisse. Die Süddeutsche Allgemeine Versicherung sichert Unfälle ab und macht das Angebot als Personenversicherer komplett.

 

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