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SDK begrüßt staatliche Förderung privater Pflegevorsorge

SDK begrüßt staatliche Förderung privater Pflegevorsorge

In 2011 gut gewirtschaftet und gesund gewachsen:
Wachstum in der Vollversicherung / stabile Beiträge / Marktanteil von 7,3 Prozent in der Pflegezusatzversicherung

Fellbach, 13. Juni 2012 – Die Einnahmen der SDK-Gruppe erhöhten sich 2011 um 3,5 Prozent auf 768 Millionen Euro. Die SDK verwaltet ein Vermögen von 4,3 Milliarden Euro für alle drei Gesellschaften (2010: 4,1 Milliarden Euro).

Nach einem leichten Bestandsrückgang in der Vollversicherung 2010 erhöhte sich die Anzahl versicherter Personen 2011 um 0,2 Prozent auf 169.250 Personen. Zusatzversichert waren zum Jahresende 422.424 Personen – eine Steigerung von 2,5 Prozent. Insgesamt erhöhte sich der Versichertenbestand um 1,8 Prozent auf 591.674 Personen. „Wir freuen uns über die gute Entwicklung im Neugeschäft. Es zeigt: Viele Menschen kommen gerne in die PKV, insbesondere zu unserer SDK“, sagt Klaus Henkel, der Vorsitzende des Vorstands der SDK. Das Unternehmen gehört zu den 15 größten Privaten Krankenversicherungen in Deutschland.

Besonders stark entwickelte sich erneut die Pflegezusatzversicherung. Rund 10.000 Personen haben 2011 den persönlichen Bedarf erkannt, für den Pflegefall vorzusorgen. In der Pflegezusatzversicherung ist die SDK einer der führenden Anbieter der Branche. Das zeigt der Marktanteil von 7,3 Prozent gemessen an den Beitragseinnahmen. Gemeinsam mit der mhplus Krankenkasse bietet die SDK einen einmaligen Service für die gemeinsam Versicherten. Ansprüche aus der sozialen Pflegeversicherung und der Zusatzversicherung werden gemeinsam erstattet.

Das vom Bundeskabinett beschlossene Pflege-Neuausrichtungsgesetz sieht ab 2013 die staatliche Förderung privater Pflegevorsorge vor. Dazu Klaus Henkel: „In Zukunft werden sich mehr Menschen mit der Notwendigkeit auseinandersetzen, für den Pflegefall vorzusorgen. Das ist sehr positiv, denn in wenigen Jahrzehnten verdoppelt sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland. Die Pflegevorsorge über das Kapitaldeckungsverfahren zu organisieren, ist der richtige Weg. Jetzt kommt es darauf an, die Menschen mit Hilfe des staatlichen Anreizes für ein Mehr an Pflegezusatzversicherung zu gewinnen.“

Die Beitragseinnahmen der SDK wuchsen 2011 um 3,9 Prozent auf 715,8 Millionen Euro – und überschritten damit die 700 Millionen Euro-Grenze. Die Ausgaben für Versicherungsleistungen steigerten sich um 4,7 Prozent auf 439,6 Millionen Euro. Obwohl diese Steigerung im Vergleich zum Vorjahr höher ausfiel, weiß man schon heute: Auch 2013 bewegen sich die Beitragserhöhungen der SDK insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Im Durchschnitt waren die Beitragsanpassungen, die zum 1. Januar 2012 in Kraft getreten sind, sehr moderat. Die Beiträge in der Vollversicherung erhöhten sich durchschnittlich um 1,2 Prozent.

Die durchschnittliche Anpassungsrate der vergangenen sechs Jahre liegt bei 4,6 Prozent. Nach Ansicht der unabhängigen Rating-Agentur Assekurata entspricht das einem sehr guten Ergebnis. Das spiegelt sich auch in der Zufriedenheit der Kunden wider. Auf 100.000 Versicherte kommen 1,7 Beschwerden bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). In der Assekurata-Kundenbefragung schneidet die SDK als eines der besten Unternehmen ab.

Die vollversicherten Mitglieder des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit erhielten 2011 wieder Beiträge von der SDK zurück. Insgesamt 28,4 Millionen Euro wurden auf die Konten der Versicherten überwiesen. Jeder vierte Vollversicherte hat davon profitiert.

Traditionell niedrig ist mit 1,3 Prozent (Vorjahr: 1,2 Prozent) die Verwaltungskostenquote der SDK. Die Kapitalanlagen betrugen 2011 3,8 Milliarden Euro und wurden mit 4,1 Prozent verzinst. Als Vorsorge für steigende Beiträge im Alter hat die SDK 3,5 Milliarden Euro an Alterungsrückstellungen aufgebaut.

Zum zweiten Mal in Folge hat die SDK mit 103,3 Millionen Euro (Vorjahr: 107,5 Millionen Euro) einen Überschuss von mehr als 100 Millionen erwirtschaftet.

Rund vier Prozent des Neugeschäftes erzielte die SDK 2011 über die betriebliche Krankenversicherung (bKV). Arbeitgeber können über diesen Weg ihren Mitarbeitern vereinfachten Zugang zu Krankenzusatzversicherungen ermöglichen. Preislich sind die Firmenangebote zum Teil deutlich billiger als die Normaltarife. Wie die betriebliche Altersvorsorge kann auch die Gesundheitsabsicherung über Firmen vom Arbeitgeber oder vom Mitarbeiter selbst finanziert werden. „Welches Potenzial in der betrieblichen Krankenversicherung steckt, sieht man an der aktuellen Entwicklung bei der SDK. 12 Prozent des Neugeschäfts 2012 haben wir bis Mai über die bKV eingenommen und insgesamt schon das Vorjahresergebnis übertroffen“, sagt Klaus Henkel. Die SDK plant ab der zweiten Jahreshälfte 2012 für die Zielgruppe mittelständischer Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement anzubieten. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der mhplus Krankenkasse, erarbeitet sie derzeit die Angebotspakete.

Für die Süddeutsche Lebensversicherung war 2011 ebenfalls ein erfolgreiches Jahr. Im Vergleich zur Branche entwickelte sie sich überdurchschnittlich gut. Grund ist die geringere Rolle von Einmalbeiträgen bei der SDK, die 2011 branchenweit stark zurückgegangen sind. Der Neuzugang an Beitragssumme erhöhte sich um 23,1 Prozent auf 143,3 Millionen Euro. Die Versicherungssumme erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro (Branchendurchschnitt: +2,8 Prozent). Angesichts des Auf und Ab an den Aktienmärkten ist die auf Sicherheit bedachte und langfristig angelegte Vorsorgeform privater Lebens- und Rentenversicherungen für viele Sparer die bessere Wahl.

„Erfreulich ist, dass sich 2011 mehr Menschen für eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der SDK entschieden haben. Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft gehört zu den wichtigsten Vorsorgeformen überhaupt“, so Henkel.

Die Süddeutsche Allgemeine ist ältestes und jüngstes Mitglied der SDK-Gruppe zugleich. Die Erzieherhilfe Hausratversicherung gibt es seit 1846. Damals versicherte sie den Hausstand evangelischer Lehrer in Württemberg. Seit 2004 trägt sie den Namen Süddeutsche Allgemeine Versicherung und vervollständigt mit der Absicherung von Unfällen das Angebot der SDK als Personenversicherer. Das noch recht kleine Unternehmen nahm 2011 rund 730.000 Euro an Beiträgen ein. Trotz deutlich höherer Schadenszahlungen als im Vorjahr erzielte die Süddeutsche Allgemeine mit 92.500 Euro ein gutes Geschäftsergebnis.

 

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Die SDK im Profil

Die SDK mit Sitz in Fellbach ist in Süddeutschland der Krankenversicherungsspezialist der Volksbanken Raiffeisenbanken. Hier zählt die SDK mit ca. 700 Millionen Euro Beitragseinnahmen zu den größten privaten Krankenversicherern. Über 590.000 Versicherte bauen beim Thema Gesundheitsvorsorge auf die SDK. Für kompetente Beratung und Hilfe sorgen rund 780 Beschäftigte im Innen- und Außendienst. Mit ihrem Kooperationspartner aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, der mhplus Krankenkasse, bietet die SDK Vorsorgelösungen aus einer Hand. Renommierte Wirtschaftsmagazine und führende Rating-Unternehmen zählen die SDK zu den besten Unternehmen der Branche. Zu den kleineren Unternehmen zählt die Süddeutsche Lebensversicherung mit etwa 1,4 Milliarden Euro Versicherungssumme. Sie überzeugt durch höchste Kundenzufriedenheit und exzellente Kapitalanlageergebnisse. Die Süddeutsche Allgemeine Versicherung sichert Unfälle ab und macht das Angebot als Personenversicherer komplett.

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